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Tagung "Hass begegnen"

"Wie Medienschaffende mit Angriffen on- und offline umgehen (können)" ist das Thema einer Tagung an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, die vom Institut für Journalistik mitorganisiert wird.

Hass und Gewalt gehören zunehmend zum Alltag von Medienschaffenden: in Kommentarspalten und sozialen Netzwerken genauso wie bei der Berichterstattung über Demonstrationen. Das geht uns alle an, denn die Bedrohung Medienschaffender hat weitreichende Konsequenzen für die öffentliche Kommunikation (in) einer freien und pluralistischen Gesellschaft. Eine Tagung an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, die vom Institut für Journalistik der TU Dortmund mitorganisiert wird, bietet Raum für Diskussion und Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis und Recht.

Die Tagungsteilnehmenden werden sich mit der Aufgabe des Journalismus im Umgang mit Hass und Hetze, aber auch mit der Rolle und Regulierung sozialer Medien auseinandersetzen. Außerdem wird es um Rüstzeug gehen, damit Ausbildungsinstitutionen Wissen um und zukünftige Journalist:innen wichtiges Werkzeug zur Bewältigung solcher Situationen an die Hand bekommen.

Eine Teilnahme ist online und vor Ort möglich.

Die Tagung wird organisiert von Stephan Mündges (Institut für Journalistik, TU Dortmund), Annelie Naumann (Vorstandsmitglied Netzwerk Recherche), Madlen Preuß (FH Bielefeld), Nina Springer (Institut für Kommunikationswissenschaft, Westfälische Wilhelms-Universität Münster) und Gerrit Weitzel (Institut für ­interdisziplinäre Konflikt-­und Gewaltforschung, Universität Bielefeld). 

Das Programm

Durch die im Programm gesetzten Themen sowie deren Aufbereitung in diskursiven Workshop-Formaten soll ein Forum geschaffen werden, in dem sich die Teilnehmenden austauschen und voneinander lernen können. Eingeleitet werden die Diskussionen in den Workshops durch einen Input und eine Response, um unterschiedliche Perspektiven zu einem Thema sichtbar werden zu lassen. Die anschließende Diskussion im Plenum leitet ein:e Moderator:in.

8:45 Uhr Ankunft und Kaffee

09:00 Uhr Grußwort

09:15-10:00 Uhr Impulsvortrag: Diskurs-Infrastruktur (hybrid)

Input: Stephan Mündges (Institut für Journalistik, TU Dortmund)

Response: Sophie Zhang (Data Scientist, Whistleblowerin, ehemalige Facebook-Mitarbeiterin)

Moderation: Lea von den Driesch (Institut für Kommunikationswissenschaft, WWU Münster)

10:00-10:15 Uhr Kaffeepause

10:15-11:15 Uhr Workshop I: Hass und Recht

Input: Dr. Christoph Hebbecker (Staatsanwalt, Staatsanwaltschaft Köln, Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen)

Response: Sina Laubenstein (Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V.)

Moderation: Hannah Heuser (Juristenfakultät, Universität Leipzig)

11:15-11:30 Uhr Kaffeepause

11:30-13:00 Uhr Workshop II: Rüstzeug zum Umgang mit Hass und Gewalt (hybrid)

Input: Dr. Per Leo (Autor, u. a. “Mit Rechten reden”, “Flut und Boden. Roman einer Familie”)

Response: Simone Rafael (Amadeu Antonio Stiftung)

Moderation: Gerrit Weitzel (Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung, Universität Bielefeld)

13:00-13:45 Uhr Mittagspause

13:45-14:45 Uhr Workshop III: Sollte man Hater:innen eine Bühne bieten?

Input: Sebastian Leber (Tagesspiegel)

Response: Caroline Walter (Panorama)

Moderation: Greta Linde (freie Journalistin)

14:45-15:00 Uhr Kaffeepause

15:00-16:00 Uhr Workshop IV: Hate Speech jenseits von sozialen Medien

Input: PD Dr. Liriam Sponholz (Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung)

Response: Prof. Dipl.-Journ. Christina Elmer (Institut für Journalistik, TU Dortmund)

Moderation: Anne Niedoba und Sabrina Schnabel (Institut für Kommunikationswissenschaft, WWU Münster)

16:00-16:15 Uhr Kaffeepause

16:15-17:00 Uhr: Zusammenfassung und Abschlussrunde

Mehr Infos zum Programm

 

 

 

Bild: istockphoto.com/asiandelight

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