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Solidarität mit der Ukraine

Das Team des Instituts für Journalistik ist schockiert und entsetzt über den Angriff Russlands auf die Ukraine. Unsere Solidarität gilt der ukrainischen Bevölkerung und wir sind in Gedanken insbesondere bei unseren Projektpartnern in Kiew und Charkiw.

Das Erich-Brost-Institut arbeitet im Rahmen des European Journalism Observatory (EJO) unter Leitung von Prof. Dr. Susanne Fengler seit zehn Jahren eng und vertrauensvoll mit der Mohyla School of Journalism in Kiew zusammen, die die ukrainische EJO-Seite verantwortet.

Das EJO hat regelmäßig Einblicke in die ukrainische Medienlandschaft, insbesondere in die Entwicklungen nach der Maidan-Revolution gegeben. 2015 reiste eine Gruppe von Dortmunder Studierenden nach Kiew, um sich in Kooperation mit der Kiewer Journalistenschule über aktuelle Entwicklungen zu informieren und darüber auf EJO zu berichten.

Im erst kürzlich zu Ende gegangenen Wintersemester 2021/22 fand das internationale Journalismus-Seminar im Master Journalistik in Zusammenarbeit mit der Mohyla School of Journalism und der Universität Wroclaw (Polen) statt – aufgrund der Pandemie via Zoom. Alle 14 Tage trafen sich die Studierenden aller drei Institutionen unter Leitung der ij-Mitarbeitenden Tina Bettels-Schwabbauer und Dominik Speck sowie den ukrainischen und polnischen Dozentinnen und Dozenten, um Einblicke in den Cross-Border-Journalismus zu bekommen und gemeinsam an Beiträgen zum Thema Populismus zu arbeiten.

Das EJO hat sich auch wiederholt wissenschaftlich mit der Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt auseinandergesetzt. Eine 2018 veröffentlichte Studie vergleicht das Medien-Echo auf den Ukraine-Konflikt in 13 west- und osteuropäischen Staaten.

Auch mit der V.N.Karasin-Uni­ver­si­tät in Charkiw im Nordosten der Ukraine verbindet uns eine Partnerschaft. 2019 waren Tina Bettels-Schwabbauer und Tobias Schweigmann vom ij mit Journalistik-Studierenden vor Ort. Gemeinsam mit ukrainischen Studierenden recherchierten und produzierten sie Beiträge zum Ukraine-Konflikt. Das einwöchige Seminar wurde vom Auslandsbüro Charkiw der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem DAAD Charkiw unterstützt.

Für ih­re Recherchen be­such­te die Gruppe unter an­de­rem das während des Konflikts zerstörte Kinderkrankenhaus Slowjansk-Semeniwka und die Übergangsstelle Majorsk an der Frontlinie in der Ostukraine.

Diese Eindrücke waren mehr als bedrückend; dass einmal die gesamte Ukraine von Russland angegriffen würde, dennoch nahezu unvorstellbar.

 

Bild: istockphoto.com/alexsl

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